Der friedhof der namenlosen

Wien-Simmering · Alberner Hafen · offizieller Quellen-Guide · Stand 2026

Friedhof der Namenlosen: stiller Donau-Ort richtig besuchen

Ein kompakter Besucher-Guide für den einzigartigen Friedhof am Alberner Hafen: Adresse, Route, Bus/Fußweg, Kontakt, Geschichte, Gedenkkultur, Regeln, Karte und praktische Tipps für einen respektvollen Besuch.

Alberner Hafen 1110 Wien Opfer der Donau 1840–1940 Bus 76A / 76B + Fußweg
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Donau · Alberner Hafen

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Ich will hinfahren

  • Alberner Hafen öffnen
  • Bus 76A / 76B prüfen
  • ca. 600 m Fußweg einplanen

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Ich will den Ort verstehen

  • Opfer der Donau
  • Namenlose Tote
  • Gedenkort statt normaler Friedhof

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Ich plane Besuch

  • ruhig verhalten
  • Wetter / Schuhe prüfen
  • keine laute Foto-Show

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Ich suche Quellen

  • Wien.gv.at
  • WienTourismus
  • Friedhof-Webseite

Quellen öffnen

Schnellantwort: Was ist der Friedhof der Namenlosen?

Der Ort in einem Satz

Der Friedhof der Namenlosen liegt beim Alberner Hafen in Wien-Simmering und erinnert an Menschen, die von der Donau angeschwemmt wurden und oft nicht identifiziert werden konnten.

Adresse / LageAlberner Hafen, 1110 Wien
Kontakt laut WienTourismus+43 660 600 20 23, Hr. Josef Fuchs
E-MailFriedhof-der-Namenlosen@gmx.at
ÖPNV-HinweisBus 76A / 76B, danach Fußweg von ungefähr 600 m

Warum dieser Friedhof besonders ist

  • Wien.gv.at beschreibt ihn als weltweit einzige Begräbnisstätte nur für Opfer eines Flusses.
  • Bis 1940 wurden hier Tote bestattet, die im Bereich der Donau angeschwemmt wurden.
  • Viele Grabkreuze tragen keinen Namen, sondern erinnern an unbekannte Menschen.
  • Der Ort ist klein, still und kein gewöhnlicher touristischer Friedhof.

Offizielle Quellen: die wichtigsten Links ohne Umweg

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Wien.gv.at

Beschreibt den Friedhof als weltweit einzige Begräbnisstätte, die ausschließlich Opfern eines Flusses vorbehalten ist.

Wien.gv.at-Seite öffnen

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WienTourismus

Enthält Adresse, Kontakt, Website, Hinweis zum Fußweg ab Bus 76A / 76B und Besucherinformation.

WienTourismus öffnen

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Friedhof-Webseite

Erklärt Lage beim Alberner Hafen und die Bestattungen von Menschen, die zwischen 1840 und 1940 angeschwemmt wurden.

Friedhof-Webseite öffnen

Wichtig: Der Friedhof der Namenlosen ist kein normaler Stadtfriedhof mit neuen Grabvergaben. Dieser Guide ist ein Besucher- und Geschichtsführer, kein Bestattungs- oder Grabkauf-Ratgeber.

Karte & Anfahrt: Alberner Hafen, 1110 Wien

Route schnell planen

  • Suchbegriff: Friedhof der Namenlosen Wien
  • Lage: Alberner Hafen, 1110 Wien
  • Öffentlich: Bus 76A oder 76B bis Endstelle / Nähe Alberner Hafen prüfen
  • Fußweg: laut WienTourismus etwa 600 m bis zum Friedhof

Vor Ort beachten

  • Der Ort liegt abgelegen am Rand des Hafengebiets.
  • Wetterfeste Schuhe sind sinnvoll.
  • Bei Dämmerung nicht knapp planen.
  • Der Besuch ist eher stilles Gedenken als klassisches Sightseeing.

Besuch planen: kurze Checkliste für einen respektvollen Besuch

Vor dem Losfahren

  • Route zum Alberner Hafen speichern
  • Bus 76A / 76B aktuell prüfen
  • Fußweg und Wetter einplanen
  • Akku für Navigation laden
  • Kein lautes Gruppenprogramm planen

Am Friedhof

  • Langsam und ruhig gehen
  • Grabkreuze nicht berühren oder umstellen
  • Keine Gegenstände auf fremde Gräber legen
  • Kinder kurz auf Bedeutung vorbereiten
  • Abfall wieder mitnehmen

Für Fotos

  • Keine Inszenierung auf Grabflächen
  • Keine respektlosen Posen
  • Keine Drohnen ohne Erlaubnis
  • Kurze Dokumentation ist besser als Foto-Show
  • Gedenkort-Charakter wahren

Mini-Tools: Besuch, Route und Bedeutung schneller sortieren

1. Besucher-Plan

Start: Anliegen auswählen.

2. Route-Hilfe

Start: Anreise wählen.

3. Bedeutung-Finder

Start: Thema auswählen.

Geschichte: warum hier namenlose Menschen begraben wurden

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Donau-Tote

Der Friedhof erinnert an Menschen, die im Hafenbereich von der Donau angeschwemmt wurden. Viele blieben ohne Namen.

1840

Zeitraum

Die Friedhof-Webseite nennt Bestattungen im Zeitraum von 1840 bis 1940.

1940

Ende der Bestattungen

Wien.gv.at beschreibt, dass bis 1940 Tote hier ihre letzte Ruhe fanden.

ThemaEinfach erklärtWarum es für Besucher wichtig ist
Alberner HafenDer Friedhof liegt dort, wo Auwald, Wiesen und Hafengebiet zusammenkommen.Der abgelegene Ort erklärt die stille, besondere Atmosphäre.
Unbekannte ToteViele Menschen konnten nicht identifiziert werden.Deshalb tragen viele Gräber keine persönlichen Namen.
Opfer eines FlussesWien.gv.at nennt den Friedhof weltweit einzigartig, weil er nur Opfern eines Flusses gewidmet ist.Der Ort ist Gedenkstätte, nicht nur Sehenswürdigkeit.
Nachträglich geklärte IdentitätBei einigen Personen wurde die Identität später geklärt.Der Friedhof erzählt auch von Suche, Erinnerung und Würde.

Bedeutung & Gedenken: kein normaler Friedhof

Was Besucher verstehen sollten

  • Die Gräber stehen für Menschen, die oft ohne Angehörige und ohne geklärte Identität starben.
  • Der Ort ist klein, aber emotional stark.
  • Viele Kreuze wirken schlicht, gerade deshalb ist der Eindruck besonders.
  • Der Besuch sollte ruhig, langsam und respektvoll sein.

Was der Ort nicht ist

  • kein normaler Friedhof für neue Grabvergaben
  • kein Event-Ort
  • kein Selfie-Spot
  • kein Ort für laute Gruppenprogramme
  • kein Ersatz für amtliche Friedhofsverwaltung
Besucher-Tipp: Nehmen Sie sich 20–40 Minuten Zeit. Der Friedhof wirkt nicht durch Größe, sondern durch Stille, Ort, Geschichte und die schlichten Grabzeichen.

Regeln & Verhalten: so bleibt der Ort würdevoll

Ruhig bleiben

Leise sprechen, langsam gehen und andere Besucher nicht stören.

Nichts verändern

Grabkreuze, Blumen, Kerzen oder Erinnerungszeichen nicht anfassen oder umstellen.

Keine Inszenierung

Fotos nur dokumentarisch und respektvoll machen, nicht auf Grabflächen posieren.

Wege nutzen

Auf Wegen bleiben, Pflanzen und Grabflächen nicht betreten.

Abfall mitnehmen

Keine Kerzenreste, Verpackungen oder Getränke am Ort zurücklassen.

Wetter beachten

Am Hafen kann es windig sein. Gute Schuhe und Tageslicht einplanen.

Foto, Film & Kultur: warum der Friedhof bekannt wurde

Der Friedhof der Namenlosen ist wegen seiner Lage, Geschichte und besonderen Stimmung auch kulturell bekannt. Für Besucher ist trotzdem wichtig: Der Ort bleibt ein Gedenkort. Wer fotografiert oder filmt, sollte das zurückhaltend tun.

Gute Foto-Idee

Weitwinkel auf Eingang, Weg, Donau-Nähe oder schlichte Kreuze — ohne einzelne Gräber bloßzustellen.

Schlechte Foto-Idee

Posen auf Gräbern, Grusel-Inszenierungen, laute Videos oder respektlose Social-Media-Clips.

Für Redaktionen / Projekte

Für professionelle Aufnahmen, Führungen oder Veröffentlichungen sollte vorher Kontakt oder Erlaubnis geklärt werden.

Friedhof der Namenlosen: häufige Fragen

Wo liegt der Friedhof der Namenlosen?

Der Friedhof der Namenlosen liegt beim Alberner Hafen im 11. Wiener Gemeindebezirk Simmering, 1110 Wien.

Warum heißt er Friedhof der Namenlosen?

Viele hier bestattete Menschen wurden von der Donau angeschwemmt und konnten nicht identifiziert werden. Deshalb blieben sie namenlos.

Was macht diesen Friedhof weltweit besonders?

Wien.gv.at beschreibt ihn als weltweit einzige Begräbnisstätte, die ausschließlich Opfern eines Flusses vorbehalten ist.

Welche Menschen wurden hier bestattet?

Hier fanden bis 1940 meist unbekannte Tote ihre letzte Ruhe, die im Bereich der Donau angeschwemmt wurden. Wien.gv.at nennt unter anderem Unfallopfer, Ermordete und Opfer ungeklärter Kriminalfälle.

Wie komme ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln hin?

WienTourismus beschreibt den Zugang über einen Fußweg ab der Endstelle der Buslinien 76A und 76B. Der Fußweg beträgt ungefähr 600 Meter.

Gibt es eine Telefonnummer?

WienTourismus nennt +43 660 600 20 23 mit Hr. Josef Fuchs als Kontakt.

Kann man dort neue Grabstellen kaufen?

Nein. Der Friedhof der Namenlosen ist ein historischer Gedenkort und kein normaler Friedhof für neue Grabvergaben.

Ist der Friedhof groß?

Nein. Er ist eher klein und still. Seine Bedeutung liegt nicht in Größe, sondern in Geschichte, Lage und Gedenkcharakter.

Darf man dort fotografieren?

Private, respektvolle Fotos sind in der Regel unproblematisch. Respektlose Inszenierungen, Drohnen oder professionelle Aufnahmen sollten vermieden beziehungsweise vorher abgeklärt werden.

Wie viel Zeit sollte man einplanen?

Für einen ruhigen Besuch reichen oft 20 bis 40 Minuten. Mit öffentlicher Anreise und Fußweg sollte man deutlich mehr Zeit einplanen.